
Gleb Simonov · PD
Tabernakel der Linaioli
Details
Die Geschichte
Florenz, 1433. Die Zunft der Leinenhändler, die Arte dei Linaioli, wollte für ihr Haus am alten Markt ein Tabernakel und ließ es sich etwas kosten. Den Marmorrahmen entwarf Lorenzo Ghiberti, der in denselben Jahren an den bronzenen Türen des Baptisteriums arbeitete. Die Malerei ging an Fra Angelico, einen Dominikanermönch, für 190 Goldflorin. In die Mitte setzte er eine Madonna mit dem Kind, umgeben von zwölf Engeln, von denen jeder ein anderes Instrument spielt. Gewänder und Flügel sind mit echtem Gold gehöht, denn das Werk sollte im Freien stehen, dort, wo die Tuchhändler vorbeikamen. Heute bewahrt das Museum San Marco Rahmen und Tafeln zusammen auf.




