
Sailko · CC-BY-3.0
Abbé Scaglia betet die Jungfrau mit Kind an
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Die Geschichte
Um 1634 war Abt Scaglia, ein Diplomat, der jahrelang zwischen den Höfen Europas unterwegs gewesen war, krank und dachte zunehmend an sein Seelenheil. Das Bild bestimmte er für die Kirche der Rekollekten in Antwerpen. Er kniet in Schwarz, die Hände aneinandergelegt, und das Christuskind, das auf dem Schoß der Mutter zappelt, streckt die Hand aus, um ihn zu segnen. Maria wirkt weniger wie ein Idealbild als wie eine bestimmte Frau. Die National Gallery hält Henriette von Lothringen, Prinzessin von Pfalzburg, für das wahrscheinlichste Vorbild. Van Dyck malte sie etwa zur selben Zeit in ganzer Figur, und Scaglia vermachte ihr dieses Gemälde in seinem Testament. Wenige Jahre später zog er sich aus der Politik zurück, ins Kloster der Rekollekten, wo er 1641 starb.




