Der Engel bei der gefangenen hl. Katharina

Der Engel bei der gefangenen hl. Katharina


Details

Museum
Belvedere
Jahr
1445
Technik
Malerei auf Tannenholz
Maße
95 × 44,8 cm

Die Geschichte

Die Legende erzählt, dass Kaiser Maxentius Katharina von Alexandrien einkerkern ließ, weil sie ihrem Glauben nicht abschwören wollte, und dass Engel kamen, um sie im Gefängnis zu pflegen. Hier blickt sie durch die Gitterstäbe eines Turmfensters, und ein Engel in gelbem Gewand hält ihr ein langes Schriftband entgegen. Am Fuß des Turms kauern neben einer verriegelten Tür zwei Wächter in Kettenhemden. Die Tafel entstand in den 1440er Jahren als Teil eines Altarflügels. Bis 1943 gehörte sie Viktor Blum, einem Wiener Arzt, der nach Amerika emigriert war. Dann wurde sie beschlagnahmt und über die Vugesta verkauft, die Stelle der Gestapo in Wien, die das Eigentum von Juden verwertete. Nach der Restitution 1946 ging sie über eine New Yorker Galerie in Privatbesitz in den USA und in Oberbayern, bis das Belvedere sie 2001 bei einer Auktion in Köln erwarb.

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