
Die Ankunft des Statthalter-Königs Wilhelm III. (1650–1702) im Oranjepolder am 31. Januar 1691
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Die Geschichte
Im Januar 1691 überquerte Wilhelm III., Statthalter der Republik der Vereinigten Niederlande und inzwischen auch König von England, zum ersten Mal seit seiner Thronbesteigung in England die Nordsee, um in Den Haag seine Verbündeten gegen Frankreich zu treffen. Der Winter war hart. Gegenwind hielt ihn tagelang fest, und Treibeis machte eine Landung bei Goeree fast unmöglich. Am frühen Morgen des 31. Januar kam er doch an Land, wärmte sich an einem Feuer am Strand und ließ sich dann mit einer Schaluppe über die Maas zum Oranjepolder bringen. Dort wartete mit einem Pferd ein Bauer namens Jillis, der den König von der Hasenjagd kannte.
Bakhuizen hat die Landung mehrmals gemalt. Zwei kleine Bilder, heute im Palast Het Loo, zeigen, wie das Eis vom Boot weggestoßen wird. Diese 1692 datierte Leinwand macht aus demselben Tag einen Triumphzug, mit dem König zu Pferd, und lässt Schnee, Eis und seine schwere Erkältung weg. Sie gehört dem Mauritshuis und hängt in der Galerie Prinz Willem V in Den Haag. Eine Vorzeichnung dazu liegt in der Royal Collection in Windsor.




