
Sailko · PD
Der Strand von Trouville
Details
Die Geschichte
Seit 1863 fuhr die Eisenbahn von Paris bis an die Mündung der Touques, und aus dem Fischerort Trouville war eines der gefragtesten Seebäder im Frankreich Napoleons III. geworden. Auf der anderen Flussseite hatte der Halbbruder des Kaisers, der Herzog von Morny, wenige Jahre zuvor das Konkurrenzbad Deauville gegründet. Boudin malte das Publikum, das mit dem Zug kam, und solche Bilder fanden Käufer. Schon 1863 schrieb er, man möge seine „kleinen Damen am Strand“ sehr, manche sähen darin eine Goldader. Hier stehen sie in ihren Krinolinen im Sand beisammen und plaudern, die Sonnenschirme aufgespannt, ein kleiner Hund mitten unter ihnen, dahinter ziehen Segelboote vorbei. Die Holztafel misst kaum 48 Zentimeter in der Breite. Unten links steht „E. Boudin 67“, unten rechts hat er den Ortsnamen Trouville dazugeschrieben.




