
Die Berufung des heiligen Matthäus
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Die Geschichte
1661 war Juan de Pareja etwa 55 Jahre alt und seit sieben Jahren ein freier Mann. Rund zwei Jahrzehnte hatte er zuvor als Sklave im Haushalt des Hofmalers Velázquez gearbeitet. Die Freilassungsurkunde wurde 1650 in Rom aufgesetzt und trat 1654 in Kraft. In diesem Jahr 1661 malte und signierte er das größte Bild seines Lebens, eine Leinwand von gut zwei mal drei Metern.
Das Thema ist eine Berufung. Christus tritt an den Tisch des Zöllners Levi, an dem Geld gezählt und Buch geführt wird, und holt ihn aus diesem Beruf heraus. Levi wird der Evangelist Matthäus.
Ganz links im Bild steht Pareja selbst und hält ein Blatt Papier in der Hand. Darauf hat er seinen Namen und die Jahreszahl 1661 gemalt. Die Signatur liegt damit mitten in der Szene, in seiner eigenen gemalten Hand.
Das Bild gehört dem Prado. 2023 ging es als Leihgabe nach New York, in die erste große Ausstellung, die Pareja als Maler gewidmet war.
