Der Carroccio (Die Schlacht von Legnano)

Der Carroccio (Die Schlacht von Legnano)


Details

Jahr
1831
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
90 × 130 cm

Die Geschichte

Mailand gehörte 1831 zum Kaiserreich Österreich, als Massimo d'Azeglio, gerade erst in die Stadt gezogen, auf der Ausstellung der Brera eine große Schlacht von Legnano zeigte. Diese Leinwand ist eine kleinere Fassung davon. Bei Legnano, nordwestlich von Mailand, hatten 1176 die Städte des Lombardenbundes das Heer Kaiser Friedrich Barbarossas geschlagen. Mitten in den Mailänder Reihen stand der Carroccio, ein schwerer Ochsenwagen mit dem Banner und dem Altar der Stadt, den man um jeden Preis verteidigte. Lombardische Städte, die einen deutschen Kaiser zurückschlagen, das musste in jenem Mailand niemandem erklärt werden. D'Azeglio trug das Thema lange mit sich herum. Skizzen dazu finden sich in seinen Notizbüchern von 1823 und 1824 und von 1828 bis 1830. Das Licht fällt auf das Banner des Carroccio und auf einen deutschen Ritter in weißer Rüstung, vielleicht Barbarossa selbst.

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