
Beschneidung Christi (Innenseite) und Maria aus einer Heimsuchung (Außenseite)
Details
Die Geschichte
Am 1. Januar feierte die Kirche im Spätmittelalter das Fest der Beschneidung des Herrn. Nach dem Lukasevangelium wurde das Kind am achten Tag nach der Geburt beschnitten und erhielt den Namen Jesus. Auf dieser Tafel hält ein alter Mann mit hohem roten Hut den Knaben auf dem Schoß. Vor ihm kniet ein Bärtiger, ein weißes Tuch über den Knien, ein kleines Messer in der Hand. Maria steht am Rand mit gefalteten Händen, hinter ihr drängen sich Frauen mit weißen Hauben. Das Belvedere schreibt die Tafel einem unbekannten Südtiroler Maler vom Ende des 15. Jahrhunderts zu. Sie war einst ein beidseitig bemalter Altarflügel. Bei geschlossenem Altar zeigte die Außenseite die Muttergottes aus einer Heimsuchung, der Begegnung mit ihrer Base Elisabeth.




