
Der Tod des heiligen Josef
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Die Geschichte
Magatti hat die Leinwand lateinisch signiert, P. Magatti pingebat, und eine Jahreszahl gesetzt, deren letzte beide Ziffern verloren sind. Der staatliche Katalog kann das Bild deshalb nur zwischen etwa 1730 und 1750 einordnen. Er war der führende Maler von Varese, ausgebildet in Bologna, und malte es fast drei Meter hoch für das Oratorium San Giuseppe in Pavia, als Altarbild. Das Thema ist der Transito, der Tod Josefs. Die Lombardei jener Jahrzehnte rief Josef als Patron der guten Sterbestunde an, ganze Bruderschaften gründeten sich darauf, ein Sterbebett über dem Altar war also nichts Fremdes. Als die Franzosen die Ordenshäuser schlossen, kam ein Transito di San Giuseppe unter der Nummer 150 in das Verzeichnis der beschlagnahmten Kunst. Die Forschung hält dieses Bild dafür.