Der Tod des Viriatus, Anführer der Lusitaner

Der Tod des Viriatus, Anführer der Lusitaner


Details

Jahr
1807
Technik
Öl auf Leinwand
Maße
307 × 462 cm

Die Geschichte

139 vor Christus erschlugen drei seiner eigenen Leute den lusitanischen Anführer Viriatus im Schlaf. Bezahlt hatte sie die römische Führung, die ihn im Feld fast ein Jahrzehnt lang nicht hatte niederringen können. José de Madrazo malte diese Szene 1807 in Rom, wo er mit einem Stipendium Karls IV. lebte, und zwar den Moment, in dem der Tote gefunden wird. Die Leinwand ist über viereinhalb Meter breit, die Figuren stehen in einer einzigen Ebene, das Zeltdach ist zum Lager im Hintergrund hin zurückgeschlagen. Gedacht war das Bild als Auftakt einer Reihe über den Widerstand der iberischen Völker gegen Rom. Ausgeführt wurde davon nur noch eines, die Zerstörung von Numantia. Im Jahr darauf dankte der König ab, der das Stipendium zahlte, französische Truppen standen in Madrid, und Madrazo verweigerte in Rom den Eid auf Joseph Bonaparte, worauf er mit anderen spanischen Künstlern in der Engelsburg festgehalten wurde. Das Bild hing bereits, als der Prado 1819 öffnete, verbrachte den größten Teil des 20. Jahrhunderts in den Madrider Museen für moderne Kunst und kam 1971 zurück.

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