
Claude Monet · CC0
Der Dogenpalast von San Giorgio Maggiore aus gesehen
Details
Die Geschichte
Im Herbst 1908 kam Monet zum ersten und einzigen Mal nach Venedig. Er war längst berühmt und stand schon in seiner späten Schaffenszeit, doch diese Stadt stellte ihm noch einmal eine neue Aufgabe: Architektur als Licht zu malen. Für dieses Bild wählte er den Blick über das Wasser von San Giorgio Maggiore aus. Der Dogenpalast zieht sich als helles Band in Rosa- und Cremetönen durch das Bild, während sich sein unterer Rand in Spiegelungen auflöst. Das Metropolitan Museum vermerkt, dass Monet seine Tage oft mit solchen Ansichten begann. Daher kommt wohl die stille Stimmung eines frühen Morgens. Monet reiste mit dem Wunsch ab, nach Venedig zurückzukehren, tat es aber nie. Später arbeitete er weiter an den venezianischen Leinwänden, und dieses Gemälde gehörte 1912 in Paris zu 29 ausgestellten Venedig-Bildern.




