
Die Sintflut
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Die Geschichte
Die Arche ist hier fast Nebensache, eine Form weit hinten in der Ferne. Das Bild füllen die Menschen, die zurückgeblieben sind. Rechts auf einem Felsen reißt ein nackter Mann die Arme hoch, und ringsum versuchen Gestalten, sich aus dem steigenden Wasser zu ziehen. Antonio Carracci malte das Bild in seinen letzten Jahren in Rom, wohl um 1616 bis 1618. Als erster Besitzer ist ein Abt namens Gavotti in Bologna überliefert, und um 1645 erwarb es Kardinal Mazarin, der aus Italien stammende leitende Minister Frankreichs, in Rom für seine Sammlung. Nach Mazarins Tod 1661 ging das Gemälde an den jungen Ludwig XIV. und hing eine Zeit lang in Versailles. Seit der Eröffnung des Museums 1793 ist es im Louvre öffentlich zu sehen, heute in der Grande Galerie.