Die vier Elemente

Die vier Elemente


Details

Jahr
1635
Technik
Öl

Die Geschichte

Als Stoskopff dies um 1635 malte, arbeitete er längst in Paris, wo gebildete Sammler einen großen Gedanken schätzten, der sich in einer alltäglichen Szene verbarg. Hier steckt der ganze Kosmos in einer Küche. Die vier Elemente, aus denen nach altem Glauben alles besteht, treten als schlichte Dinge auf: das Feuer in einem brennenden Ofen, die Luft in den Vögeln, das Wasser in einem hölzernen Zuber, in dem ein Karpfen noch schwimmt, dazu die Erde, die das Quartett vervollständigt. Sehen Sie genau auf den Zuber, dann verrät sich der Kunstgriff. Stoskopff zeigt ihn zugleich von vorn, von oben und von innen und biegt die Perspektive so, dass das Auge ums Wasser herumgeführt wird, statt auf ihm zu ruhen. Das kleine Tafelbild hängt heute in Basel und misst rund 55 auf 73 Zentimeter.

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