
Peter Paul Rubens, The Great Last Judgement, 1617. Wikimedia Commons. · PD
Das Große Jüngste Gericht
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Die Geschichte
Als Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg um 1617 aus machtpolitischen Gründen zum Katholizismus übertrat, brauchte er ein Bild, das seine neue Konfession laut verkündete. Rubens lieferte für den Hochaltar der Neuburger Hofkirche dieses gewaltige Jüngste Gericht, fast sechs Meter hoch, mit den Seligen, die nach links emporgetragen werden, und den Verdammten, die rechts in die Tiefe stürzen. Den Gläubigen war die Menge nackter Leiber zu viel für einen Andachtsraum. Das Bild wurde verhängt und bald ganz abgehängt. Über die Düsseldorfer Sammlungen kam es schließlich nach München, wo eigens der größte Saal der Alten Pinakothek für es gebaut wurde. Bis heute ist es das größte Gemälde des Hauses.




