
El Greco · PD
Die Heilige Familie mit Maria Magdalena und einer Schale mit Früchten
Details
Die Geschichte
Um 1610 lebte der aus Kreta stammende Doménikos Theotokópoulos, den man in Spanien längst El Greco nannte, schon über dreißig Jahre in Toledo, der alten geistlichen Hauptstadt Kastiliens, mitten in der Gegenreformation. Gefragt waren Bilder, die einfache Gläubige innerlich bewegten, und seine Antwort verblüfft bis heute: langgestreckte, fast schwerelose Gestalten in kühlen, herben Farben, mehr Seele als Leib. Das Kind ist hier von den Seinen umgeben, daneben Maria Magdalena, deren Zärtlichkeit schon vom Schatten dessen überzogen ist, was sie kommen sieht. Es war eine seiner am häufigsten wiederholten Andachtskompositionen, die er mit seiner Toledaner Werkstatt immer wieder ausarbeitete. Heute hängt die Leinwand in Mexiko-Stadt.




