
Die Heilige Dreifaltigkeit mit den Heiligen Rochus, Florian, Sebastian und Johannes Nepomuk
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Die Geschichte
Wer um 1755 in Wien lebte, kannte diese Anordnung von der Straße. Nach der Pest von 1679 hatte die Stadt am Graben eine Säule zu Ehren der Heiligen Dreifaltigkeit errichtet, und auf solchen Denkmälern standen die Pestheiligen oft unter Gottvater, Sohn und Heiligem Geist. Mildorfer überträgt das Schema auf ein Altarbild für eine Schlosskapelle. Christus sitzt auf einer Wolke, hinter ihm hält ein kleiner Engel das Kreuz, Gottvater trägt ein Zepter, dazwischen schwebt die Taube. Von den Figuren im unteren Teil war Johannes Nepomuk damals noch ein junger Name. Der Prager Geistliche war erst 1729 heiliggesprochen worden, und die Habsburger förderten seine Verehrung in ihren Ländern. Signiert hat Mildorfer unten links, seine Initialen I.M. setzte er zusätzlich auf den kleinen Wasserbottich des heiligen Florian, den hier ein Putto hält.