
Jacques Laumosnier · PD
Die Zusammenkunft Ludwigs XIV. und Philipps IV. auf der Fasaneninsel
Details
Die Geschichte
Am 7. November 1659 trafen sich auf der winzigen Fasaneninsel mitten im Grenzfluss Bidasoa zwischen Frankreich und Spanien zwei Monarchen. Der junge Ludwig XIV. und sein Onkel, der spanische König Philipp IV. So wurde der Pyrenäenfrieden besiegelt, der fast ein Vierteljahrhundert Krieg zwischen den beiden Mächten beendete. Den Frieden wollte man durch eine Heirat sichern. Ludwig ehelichte Philipps Tochter, die Infantin Maria Theresia, die man hinter ihrem Vater erkennt. Die Insel war ein neutrales Fleckchen Erde, abwechselnd Frankreich und Spanien unterstellt, und wurde für die Begegnung eigens hergerichtet. Dieses Gemälde ist kein Augenzeugenbericht. Der aus Le Mans stammende Maler Jacques Laumosnier schuf es rund 60 Jahre später und wiederholte die Komposition des Hofmalers Charles Le Brun aus einer Folge von Wandteppichen über die Taten des Königs. Maria Theresias Mitgift blieb unbezahlt, und Ludwig machte das später zum Vorwand für neue Kriege um spanisches Land.