Die letzten Augenblicke Ferdinands IV. des Abberufenen

Die letzten Augenblicke Ferdinands IV. des Abberufenen


Details

Jahr
1860
Technik
Öl auf Leinwand
Gattung
Gemälde
Maße
318 × 248 cm

Die Geschichte

Rom, 1860. In der Stadt arbeitete noch immer der Kreis der Nazarener, jener deutschen Maler, die sich an der altdeutschen und altitalienischen Kunst geschult hatten. Ihr Kopf Friedrich Overbeck lebte dort bis 1869. Der Spanier Casado del Alisal malte dort dieses Bild, und man sieht die harte, klare Zeichnung dieser Schule daran.

Der Stoff ist eine kastilische Legende. 1312 ließ König Ferdinand IV. zwei Brüder aus dem Haus Carvajal vom Felsen von Martos stürzen. Im Fallen luden sie ihn vor das Gericht Gottes, binnen 30 Tagen. Am 7. September lag der König tot in seiner Kammer in Jaén, ohne Zeugen, 26 Jahre alt.

Die Brüder erscheinen im Leichentuch mit rotem Kreuz, einer zeigt nach oben, der andere hält eine Sanduhr. Das Schwert des Königs steht ungenutzt am Fußende des Bettes.

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