Maria mit dem Kind, der heiligen Elisabeth und Johannes dem Täufer
Details
Die Geschichte
1805 verließ diese Tafel die Villa Aldobrandini in Rom. Nach den französischen Feldzügen in Italien verkauften römische Familien Bilder, und britische Händler griffen zu. Gekauft wurde sie für den schottischen Kunsthändler William Buchanan. Reverend William Holwell Carr hatte sich vorab ein Sechstel der ganzen Lieferung gesichert und suchte sich dieses Bild aus, als die Ware in England ankam. Er vermachte es der National Gallery, die damals erst sieben Jahre bestand. Maria sitzt mit ihrer Verwandten Elisabeth und den beiden Söhnen zusammen, und das Christuskind wirft lachend den Kopf zurück. Es ist eine kleinere Fassung eines Gemäldes von Andrea del Sarto in der Eremitage in Sankt Petersburg, nur ohne die heilige Katharina. Die Londoner Tafel zeigt viele Korrekturen, und einige rücken sie näher an das Petersburger Bild heran, sodass sie vielleicht die frühere der beiden ist.




