Der Odet bei Quimper

Eugène Louis Boudin · PD

Der Odet bei Quimper


Details

Technik
Öl
Gattung
Gemälde

Die Geschichte

Eine kleine Holztafel, kaum 27 Zentimeter breit. Darauf ein hoher Baum am Ufer der Odet, dahinter Wiesen und ein Strohdach, links eine winzige Gestalt auf dem Uferweg. Boudin kam 1855 zum ersten Mal in die Bretagne, und seine ersten Motive fand er rund um Quimper, wo die Odet durch die Stadt fließt. Er zeichnete dort viel und malte mehrere solcher kleinen Tafeln mit Bauernhöfen und Flussufern. Das Museum datiert diese hier vorsichtig auf die Jahre zwischen 1855 und 1858.

Schon 1864 gehörte sie dem Grafen Jean-Marie de Silguy, einem pensionierten Ingenieur des staatlichen Straßen- und Brückenbaus, der vieles auf Pariser Auktionen erworben hatte. Als er in jenem Jahr in Quimper starb, vermachte er der Stadt rund 1200 Gemälde, unter der Bedingung, dass sie dafür ein Museum baue. Es entstand am Hauptplatz gegenüber der Kathedrale und öffnete 1872, mit dieser Tafel im Gründungsbestand.

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