
Sailko · PD
Der Turm Philipps des Schönen, Villeneuve-lès-Avignon
Details
Die Geschichte
Zwischen 1293 und 1307 ließ König Philipp der Schöne diesen Turm am westlichen Ende der großen Rhônebrücke von Avignon errichten. Der Fluss war damals eine Grenze, und wer vom anderen Ufer herüberkam, stand vor einem französischen Torbau. Als Corot ihn malte, laut Louvre 1843, war die Brücke längst zerbrochen, und der Turm bewachte nur noch das Städtchen Villeneuve. Corot blickt vom anderen Ufer hinüber. Pappeln säumen das Wasser, der Turm ragt hell und kantig zwischen den Häusern auf, und die Mauern der Festung auf dem Hügel ziehen sich nach rechts. Die steinernen Bögen in der unteren Ecke sind sehr wahrscheinlich die erhaltenen Joche eben jener Brücke. Gemalt ist die Studie in Öl auf Papier, das später auf Leinwand aufgezogen wurde.




