
Eugène Louis Boudin · PD
Hafen von Trouville, Bootswerft
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Die Geschichte
Wer an Boudin und Trouville denkt, sieht meist den Strand mit den Pariser Sommergästen. Dieses Bild blickt auf die andere Seite des Ortes, auf den Hafen an der Mündung der Touques. Dort lag in den 1880er Jahren eine wachsende Fischereiflotte, und 1882 wurde Trouville Sitz eines eigenen Seebezirks. Viele der Boote wurden vor Ort gebaut, vor allem die grande barque trouvillaise, ein hölzerner Fischereisegler von 16 bis 18 Metern. Boudin malte die Werft in der zweiten Hälfte des Jahrzehnts. Ein Holzrumpf steht auf der Helling, im Vordergrund liegen kleine Boote im Gras, dahinter ragen Masten und die Dächer der Stadt auf. Heute gehört die Leinwand dem McLean Museum in Greenock am Clyde, wo die Werften zur selben Zeit Dampfschiffe aus Eisen und Stahl vom Stapel ließen.




