
Jean-Baptiste Camille Corot · CC-BY-SA-4.0
Die Rast der Pferde
Details
Die Geschichte
Um die Mitte der 1850er Jahre hatte Corot die offizielle Kunstwelt endlich für sich gewonnen. Auf der Pariser Weltausstellung von 1855 erhielt er eine Medaille erster Klasse, und der Staat kaufte eine seiner dunstverhangenen Landschaften. Er war 59 Jahre alt. In dieser Zeit kehrte er immer wieder zu einigen wenigen Lieblingsmotiven zurück und malte sie eher aus dem Gedächtnis als vor der Natur. Diese Lichtung mit den ruhenden Pferden am Waldrand gehört dazu. Sie wiederholt eine frühere Komposition von ihm, mit demselben silbriggrauen Licht und dem leichten, federartigen Laub, die längst seine Handschrift waren. Auf der Leinwand steht allein der Name Corot. 1905 kam sie als Vermächtnis an den Louvre und hängt seit 1976 als Leihgabe im Museum von Chartres.




