Der Aufruhr der römischen Frauen auf dem Kapitol wegen Papirius

Der Aufruhr der römischen Frauen auf dem Kapitol wegen Papirius


Details

Jahr
1601
Technik
Öl auf Kupfer
Gattung
Gemälde
Maße
41,5 × 62 cm

Die Geschichte

Die Geschichte erzählt der römische Schriftsteller Aulus Gellius. Im alten Rom nahmen Senatoren manchmal ihre jungen Söhne mit in den Senat, und die Mutter eines solchen Jungen, Papirius, bedrängte ihn, zu verraten, was dort beraten worden sei. Um sie loszuwerden, erfand er eine Debatte darüber, ob es besser sei, dass ein Mann zwei Frauen habe oder eine Frau zwei Männer. Am nächsten Morgen strömten die Frauen Roms zum Senat, um für das Zweite zu bitten.

Hier überfluten sie das Kapitol, manche mit Hausgerät bewaffnet, rings um das bronzene Reiterstandbild Mark Aurels. Diese Statue kam erst 1538 auf das Kapitol, der Maler zeigt also das Rom um 1600. Das kleine Bild auf Kupfer galt lange als Werk der Flamen Sebastiaen Vrancx oder Frans Francken, heute schreibt das Rijksmuseum es Pieter Isaacsz zu. Im Vordergrund fährt ein Kind in einem Wägelchen, das von einem Hund gezogen wird.

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