
Canaletto · PD
Die Themse mit Blick auf Westminster von Lambeth aus
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Die Geschichte
Fürst Ferdinand Philipp von Lobkowitz war Anfang 20, als er nach England reiste, und er kehrte mit zwei Londoner Ansichten von Canaletto nach Böhmen zurück. Der Venezianer lebte seit Mai 1746 in London, weil der Österreichische Erbfolgekrieg die englischen Reisenden aus Venedig ferngehalten hatte. Hier blickt er von Lambeth über die Themse. Rechts stehen die Backsteinbauten des Lambeth Palace, des Amtssitzes des Erzbischofs von Canterbury, links am anderen Ufer die Westminster Abbey. Dazwischen spannt sich die neue Westminster Bridge, seit 1739 im Bau und erst 1750 für den Verkehr freigegeben. Im Zweiten Weltkrieg ließ Hitler das Gemälde in ein Salzbergwerk in Österreich bringen. Heute hängt es wieder im Palais Lobkowitz auf der Prager Burg.




