
Der Rogendorfer Altar
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Die Geschichte
Das Wappen der Stifterfamilie sitzt bis heute an seinem Platz, gemalt in den geschwungenen Zwickeln an beiden Enden der Predella. Es gehört den Herren von Rogendorf aus dem nahen Pöggstall, die zwischen 1480 und 1494 den Neubau des Langhauses der Wallfahrtskirche Heiligenblut am Jauerling in Niederösterreich mitfinanzierten. Für diese Kirche schuf um 1490 eine niederösterreichische Werkstatt, deren Name nicht überliefert ist, den Flügelaltar. Im Schrein steht unter einem Baldachin aus gotischem Maßwerk die gekrönte Muttergottes mit dem Kind, gefasst und vergoldet, zwischen den Heiligen Andreas und Stephanus. Die geöffneten Flügel erzählen auf Goldgrund aus dem Marienleben, darunter die Geburt Christi. 1874 gab Erzherzog Franz Karl, der Vater Kaiser Franz Josephs, den Altar in die kaiserliche Sammlung auf Schloss Ambras bei Innsbruck. Seit 1995 ist er als Leihgabe im Belvedere.




