Die Vision des heiligen Bernhard

Pietro Perugino · PD

Die Vision des heiligen Bernhard


Details

Jahr
1488
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
173 × 170,7 cm

Die Geschichte

1488 entstand diese Tafel für eine Kapelle in einer zisterziensischen Kirche in Florenz. Das Thema war also sehr bewusst gewählt. Der kniende Heilige ist Bernhard von Clairvaux, ein Zisterzienserabt des 12. Jahrhunderts, dessen Schriften die Marienverehrung stark geprägt haben. Perugino zeigt ihn im weißen Habit seines Ordens vor einer Erscheinung Marias mit dem Christuskind und Engeln. Die Szene spielt in einer hellen Pfeilerarchitektur, dahinter liegt eine sanfte Landschaft. Gerade diese Verbindung von Ordnung, Tiefe und Ruhe machte Perugino in Florenz so geschätzt. Auftraggeber waren die Brüder Bernardo und Filippo Nasi. Nach München kam die Tafel 1829 und 1830, als sie in Florenz für König Ludwig I. von Bayern erworben wurde.

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