Die Vision der heiligen Helena

Paolo Veronese · PD

Die Vision der heiligen Helena


Details

Jahr
1580
Technik
Ölfarbe
Gattung
Gemälde
Maße
166 × 134 cm

Die Geschichte

Helena war die Mutter des römischen Kaisers Konstantin, und die christliche Überlieferung schreibt ihr zu, im hohen Alter nach Jerusalem gereist zu sein und dort das Kreuz gefunden zu haben, an dem Christus gekreuzigt wurde. Maler zeigten sie gewöhnlich stehend und triumphierend daneben. Veronese, um 1580 in Venedig tätig, wählte den stilleren Augenblick davor. Sie schläft, sitzend, den Kopf in eine Hand gestützt, in einem kostbaren Seidengewand, während zu ihren Füßen ein kleines geflügeltes Kind das Kreuz emporhält, das sie erst noch suchen wird. Dass die Entdeckung sie im Traum erreicht, lange bevor sie zum vollendeten Sieg wird, war für die venezianische Malerei jener Zeit ungewöhnlich. Heute hängt das Bild in der Pinakothek der Vatikanischen Museen.

Planst du einen Museumsbesuch? Die App sagt dir, worauf du achten sollst. Melde dich an.