
Arnold Böcklin · PD
Der Krieg
Details
Die Geschichte
Dresden, 1896. Arnold Böcklin, 69 Jahre alt und in bedrängten Verhältnissen in Italien lebend, greift ein uraltes Bild auf: die apokalyptischen Reiter aus der Offenbarung des Johannes. Drei finstere Gestalten preschen auf rasenden Pferden heran, Krieg, Pest und Tod, begleitet von einer rot gekleideten Frau mit brennenden Fackeln. Der Schweizer Symbolist knüpft damit an Dürers berühmten Holzschnitt der vier Reiter von 1498 an, rund 400 Jahre zuvor. Ein bestimmtes Ereignis schildert er nicht. Vorn stürzt bereits ein Leib unter die Hufe, im Hintergrund steht eine Stadt in Flammen. Es ist die erste von mehreren Fassungen, die er dem Thema in seinen letzten Jahren widmete.

