
Fra Angelico · PD
Triptychon des Jüngsten Gerichts, der Himmelfahrt und Pfingsten
Details
Die Geschichte
Im Jahr 1447 arbeitete der Dominikanermönch, den man Fra Angelico nennt, in Rom für den Papst. Er schmückte eine private Kapelle im Vatikan aus und malte im Sommer an einem Gewölbe des Doms von Orvieto. In diesen Jahren, um 1447 bis 1448, entstand auch dieses kleine Triptychon in Eitempera und Gold. Drei Augenblicke stehen nebeneinander. Links fährt Christus in den Himmel auf, in der Mitte hält er das Jüngste Gericht, die Geretteten und die Verdammten zu beiden Seiten geschieden, und rechts kommt an Pfingsten der Heilige Geist auf die Apostel herab, die Taube darüber in starker Verkürzung. Lange bezweifelte man, dass die drei Tafeln zusammengehören, doch dieselbe Verbindung kommt auch anderswo vor und folgt einem klaren theologischen Faden. Eine Reinigung in jüngerer Zeit hat die leuchtenden Farben und das feine Gold zurückgebracht, für die der Mönch berühmt war.




