Trouville, gestrandetes Boot

Gautier Poupeau from Paris, France · CC-BY-2.0

Trouville, gestrandetes Boot


Details

Museum
Louvre
Jahr
1830
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
21 × 26 cm

Die Geschichte

Ein Fischerboot liegt bei Ebbe schräg auf dem nassen Sand, die Segel hängen lose herab, und weit draußen stehen ein paar winzige Segel auf dem Wasser. Das Bild ist klein, 21 mal 26 Zentimeter, und zeigt den Strand von Trouville an der Mündung der Touques in der Normandie. Wann Corot es malte, ist offen. Ältere Literatur setzte es in die 1830er Jahre, der Louvre datiert es heute nur allgemein zwischen 1850 und 1875. Für Trouville macht das einen großen Unterschied. Ende der 1820er Jahre war der Ort ein Fischerdorf, das der Marinemaler Charles Mozin mit seinen Bildern im Pariser Salon bekannt machte. In den 1860er Jahren war daraus ein mondänes Seebad geworden, voller Sommergäste aus der Hauptstadt. Unten links hat Corot in dunklen Großbuchstaben seinen Namen gemalt und eine Widmung an einen gewissen Bardon dazugesetzt.

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