Vallombrosa-Altar
Details
Die Geschichte
Was heute in den Uffizien hängt, ist nur ein Teil dessen, was Andrea schuf. Um 1528 bat ihn der General der Vallombrosaner-Mönche, Giovanni Maria Canigiani, eine prächtige Rahmung für ein weit älteres, hochverehrtes Bild der Madonna mit Kind zu schaffen, eine Tafel aus dem 13. oder 14. Jahrhundert, die die Abtei Vallombrosa hütete. Andrea malte vier hohe Heilige, die es flankieren sollten, darunter Johannes Gualbertus und Bernhard degli Uberti, die Gründermönche des Ordens, dazu den Erzengel Michael und Johannes den Täufer. Das Ganze blieb bis 1810 vereint, als das Kloster aufgehoben und sein Besitz zerstreut wurde. Der geschnitzte Rahmen, die alte Madonna, die er schützte, und die kleine Verkündigung an seinem Sockel gingen alle verloren. Geblieben sind allein diese vier Heiligen, noch immer einer Mitte zugewandt, die es nicht mehr gibt.




