
Coyau · PD
Venus und Vulkan
Details
Die Geschichte
Everhard Jabach, ein Bankier aus Köln, lebte in Paris und kaufte Kunst in einem Ausmaß, das ihn beinahe ruinierte. Um 1664 gehörte ihm auch diese kleine Holztafel, keine 38 Zentimeter hoch, mit Venus in der Schmiede des Vulkan, Amor und fünf Putten. 1671 musste Jabach seine Bilder an Ludwig XIV. verkaufen, und so kam die Tafel in die königliche Sammlung. Gemalt wurde sie in den 1520er Jahren im Umkreis von Giulio Romano, der nach Raffaels Tod 1520 dessen römische Werkstatt übernommen hatte und 1524 nach Mantua weiterzog. Die Erfindung der Komposition geht auf Raffael oder seine Werkstatt zurück, Agostino Veneziano stach sie 1530 in Kupfer. Der Louvre führt die Tafel heute unter der Werkstatt Giulio Romanos. Im königlichen Inventar von 1683 stand dazu nur: Jules Romain, nach Raffaels Zeichnung.




