
Jacopo Tintoretto · PD
Venus, Vulkan und Amor
Details
Die Geschichte
Zuerst fällt das Format auf, 85 Zentimeter hoch und fast zwei Meter breit. Der staatliche Katalog hält die Leinwand für ein Dekorationsstück aus einem venezianischen Schlafzimmer, entstanden um 1550. Mythologie war dafür das übliche Thema. Venus und Vulkan, der Schmied, mit dem sie verheiratet war, beschäftigen sich mit Amor, der Bogen und Köcher bei sich trägt. Profane Bilder sind bei Tintoretto selten, und der Katalog stellt dieses neben eine Leinwand derselben Götter in der Alten Pinakothek in München. Die Zuschreibung wird überwiegend akzeptiert, einzelne Stimmen geben das Stück der Werkstatt, und die Datierung schwankte lange zwischen Früh- und Spätwerk. Der Palatina-Katalog von 2003 entschied sich für die erste Hälfte der 1550er Jahre. Im Inventar der Galerie trägt das Bild die Nummer drei.




