
Jean-Baptiste Camille Corot · PD
Blick auf Florenz von den Boboli-Gärten
Details
Die Geschichte
Als Corot 1834 nach Florenz kam, gehörten der Palazzo Pitti und die Gärten dahinter den Großherzögen der Toskana, den Habsburg-Lothringern, die 1737 auf die Medici gefolgt waren. Angelegt hatten die Boboli-Gärten am Hang aber noch die Medici, im 16. Jahrhundert, und von den oberen Terrassen liegt einem die ganze Stadt zu Füßen. Hinter einer steinernen Balustrade breiten sich die Dächer aus. In der Mitte die gewaltige Domkuppel und gleich daneben Giottos Glockenturm, weiter rechts der hohe Turm des Palazzo Vecchio, des alten Regierungssitzes. Eine Zypresse schießt mitten im Bild in die Höhe. Auf der Terrasse unterhalten sich zwei Franziskaner in braunen Kutten, eine dritte Gestalt steht allein an der Brüstung. Der Louvre datiert das Bild nur grob, der französische Nationalkatalog schlägt die Zeit um 1835 bis 1840 vor, also nach Corots Rückkehr nach Paris.




