Frau im Todeskampf (Der Tod der Sophonisbe?)

Frau im Todeskampf (Der Tod der Sophonisbe?)


Details

Technik
Öl auf Holz
Gattung
Gemälde
Maße
78,5 × 72,4 cm

Die Geschichte

Sophonisbe war eine karthagische Adlige des späten 3. Jahrhunderts vor Christus. Der römische Geschichtsschreiber Livius erzählt, wie ihr Mann, der numidische König Massinissa, sie nicht vor den Römern schützen konnte und ihr Gift schickte, damit sie nicht als Gefangene durch Rom geführt würde. Sie trank es. Auf diesem Bild sinkt eine Frau auf einem Bett zurück, hinter ihr steht ein bärtiger Mann, und unten links liegt ein Brief am Boden. Darauf stehen die Buchstaben G M A f, wobei das f gewöhnlich für fecit steht, hat es gemacht.

Das Museum setzt im Titel ein Fragezeichen hinter Sophonisbe, gibt die Tafel Gabriel Metsu nur als Zuschreibung und nennt kein Datum. Der Kunsthistoriker Adriaan Waiboer führte sie 2007 in seiner Studie über den Maler unter den zweifelhaften Werken, als Nummer B-4. Vermutlich wurde sie 1840 in Paris verkauft, und Keilrahmen und Rahmen wurden einst mit französischem Zeitungspapier ausgebessert. Der Bostoner Sammler Francis Brooks schenkte sie 1883 dem Museum.

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