Junge Frau im gelben Kleid (Renée Modot)

Amedeo Modigliani · PD

Junge Frau im gelben Kleid (Renée Modot)


Details

Jahr
1918
Technik
Öl
Gattung
Gemälde
Maße
92 × 60 cm

Die Geschichte

Im Frühjahr 1918 beschossen deutsche Ferngeschütze Paris. Der Händler Léopold Zborowski brachte Modigliani, Jeanne Hébuterne und den Maler Chaim Soutine an die Riviera, wo außerdem zahlungsfähige Wintergäste saßen. Ein großer Teil der französischen Filmproduktion war denselben Weg gegangen. Gaston Modot, Schauspieler und ein Bekannter aus Modiglianis Montmartre-Jahren, drehte in Nizza einen Kostümfilm in einem Atelier, das man in einer Villa in Cimiez eingerichtet hatte. Modigliani kam nachmittags bei den Modots vorbei und malte dort. Die Sammlung, der das Bild gehört, nennt die Dargestellte Renée. Modot heiratete sie im Jahr darauf, und auch er selbst hat Modigliani gesessen. Das geblümte Kleid und der gemusterte Grund hinter ihr sind für ihn ungewöhnlich, ebenso die Pupillen am rechten Rand der Augen, die die Forscher einer Ausstellung von 2022 sonst in keinem seiner Porträts gefunden haben.

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