
Die Geschichte
Lady Barber wollte eine kleine Sammlung aufbauen, in der jedes Bild erstklassig sei. 1932 hinterließ sie ihr Vermögen der Universität Birmingham, um ein Institut für das Studium von Kunst und Musik zu gründen, mit der Weisung, dass die Treuhänder nur Werke von außergewöhnlichem und herausragendem Rang kaufen dürften und keines von einem noch lebenden Künstler. Sie starb vier Monate später und sah keinen einzigen Ankauf.
Das Ergebnis, 1939 in einem klaren Art-déco-Bau eröffnet, der zugleich als Konzertsaal dient, wird oft eine der feinsten kleinen Sammlungen Britanniens genannt. In weniger als 150 Gemälden reicht sie von Bellini und einer Ölskizze von Rubens über Murillo, Gainsboroughs Erntewagen, Monet, Degas' Jockeys bis zu einem van Gogh, mit je einem starken Beispiel für jedes Kapitel der europäischen Kunst.
Die Treuhänder kaufen noch immer nach Lady Barbers strenger Regel, und das Institut besitzt auch eine der bemerkenswerten Münzsammlungen des Landes, besonders stark bei byzantinischen und mittelalterlichen Prägungen.
Sammlung
6 Werke
Sinfonie in Weiß Nr. 3James McNeill Whistler, 1866
Der heilige Hieronymus in der WüsteGiovanni Bellini, 1450
Die blaue LaubeDante Gabriel Rossetti, 1865
Porträt der Gräfin GolowinaÉlisabeth Louise Vigée Le Brun, 1797
Die durch Dunst untergehende SonneJ. M. W. Turner, 1809
Sitzende junge FrauPierre-Auguste Renoir, 1876