
Die Geschichte
Der Buckingham Palace ist seit dem Einzug Königin Victorias im Jahr 1837 die Londoner Residenz der britischen Monarchen, und er dient ebenso sehr als Amtssitz wie als Wohnung, sein Balkon der Hintergrund von Krönungen und Jubiläen. Den größten Teil des Jahres ist er geschlossen, doch jeden Sommer öffnen die Prunkräume, während der König fort ist.
Diese Räume sind aus der Royal Collection gehängt, einer der größten und am wenigsten gesehenen Kunstsammlungen der Welt, die der regierende Monarch für die Nation hält und nicht als persönliches Eigentum besitzt. Die lange Bildergalerie birgt Rembrandt, Rubens, Van Dyck, Vermeer und Canaletto, von Königen und Königinnen über drei Jahrhunderte zusammengetragen, vor allem vom besessenen Sammler Georg IV.
Die Besucher gehen durch vergoldete Räume, die noch immer für Bankette und Ordensverleihungen genutzt werden, sodass die Gemälde dort hängen, wo sie immer gewirkt haben, als Kulisse eines funktionierenden Hofes.
Sammlung
9 Werke
Die MusikstundeJohannes Vermeer, 1662
Selbstbildnis als Allegorie der MalereiArtemisia Gentileschi, 1638
Bildnis des Andrea OdoniLorenzo Lotto, 1527
Der BriefGerard ter Borch, 1660
Bildnis der Agatha BasRembrandt, 1641
Georg III. (1738-1820)Thomas Gainsborough, 1780
SelbstbildnisPeter Paul Rubens, 1623
Venedig: Eine Regatta auf dem Canal GrandeCanaletto, 1733
Karl I. und Henrietta Maria mit ihren beiden ältesten Kindern, Prinz Charles und Prinzessin MaryAnthonis van Dyck, 1632