
Die Geschichte
Das Freer eröffnete 1923 an der National Mall als das erste für Kunst errichtete Museum der Smithsonian Institution, das Geschenk von Charles Lang Freer, einem Eisenbahnwaggon-Hersteller aus Detroit, der ein Vermögen gemacht und es für zwei Dinge ausgegeben hatte: asiatische Kunst und den amerikanischen Maler James McNeill Whistler.
Sein Prunkstück ist ein ganzer Raum. Den Peacock Room, ein Londoner Speisezimmer, bemalte Whistler 1876 und 1877 mit blau-goldenen Pfauen und geriet dabei spektakulär mit dem Eigentümer über das Honorar aneinander, während er selbst die kostbaren Lederwände überzog. Freer kaufte den ganzen Raum, verschiffte ihn nach Washington, und hier ist er unversehrt eingebaut.
Um ihn herum liegt eine der feinsten Sammlungen chinesischer, japanischer und koreanischer Kunst des Landes, dazu die größte Ansammlung von Whistlers Werk überhaupt. Nach Freers eigener Regel darf nichts aus der Sammlung das Gebäude verlassen.

