
Die Geschichte
Das Hecht-Museum liegt auf dem Campus der Universität Haifa, hoch oben auf dem Karmel, und ging aus der lebenslangen Sammelleidenschaft eines Industriellen hervor. Reuben Hecht, der die Getreidesilos der Stadt leitete, trug 60 Jahre lang Zeugnisse der Archäologie des antiken Israel zusammen.
Sein Herzstück ist ein Schiff. Im flachen Wasser vor einem nahe gelegenen Kibbuz fanden Taucher das Wrack eines hölzernen Handelsschiffs, rund 2.400 Jahre alt. Nach langer Konservierung wurde es in einem eigenen Flügel auf einem Gerüst wieder zusammengesetzt, daneben liegen sein hölzerner Anker und der Werkzeugkasten des Zimmermanns. Um die Altertümer herum hängte Hecht eine ganz andere Sammlung: Gemälde des Impressionismus und der École de Paris, darunter Werke von Monet, Pissarro, Soutine und Modigliani.
Der Eintritt ist frei, und das Museum bewahrt die Mischung aus antiker Keramik und moderner Malerei, mit der sein Gründer gern lebte.


