Kenwood House

Kenwood House

London, Vereinigtes Königreich · Website


Die Geschichte

Am hohen Rand von Hampstead Heath blickt eine weiße klassizistische Villa über ihre eigenen Rasenflächen nach Süden auf London. Kenwood House wurde in den 1760er Jahren von Robert Adam umgebaut, dessen helle, fein stuckierte Bibliothek als eines seiner schönsten Interieurs erhalten ist, und beinahe wäre es 1925 zerschlagen und als Bauland verkauft worden.

Gerettet wurde es durch Bier. Edward Cecil Guinness, erster Earl of Iveagh, Oberhaupt der Dubliner Brauerfamilie, kaufte das Haus, behängte es mit dem Besten seiner Gemälde und hinterließ das Ganze bei seinem Tod der Nation, damit es geöffnet und kostenlos bleibe.

So endet ein Spaziergang die Heath hinauf vor einigen bemerkenswerten Bildern, ohne Eintritt. Da ist ein spätes Selbstbildnis Rembrandts, der Maler alt und schonungslos, die Pinsel in der Hand. Da ist ein Vermeer einer jungen Frau, die Gitarre spielt, einer von nur einer Handvoll Vermeers in Großbritannien. Und an den Wänden hängen Gainsboroughs und Reynolds, in einem Haus, das noch immer bewohnt wirkt statt behängt.

Bald hörst du jede Geschichte vorgelesen. Trag dich ein.

Sammlung

4 Werke