
Die Geschichte
Als Henri de Toulouse-Lautrec 1901 mit 36 Jahren erschöpft starb, wusste die Pariser Kunstwelt nicht recht, was sie mit den Hunderten von Werken in seinem Atelier anfangen sollte. Seine Mutter, Gräfin Adèle, bot sie seinem Geburtsort an, der Kathedralenstadt Albi in Südfrankreich, und die Stadt brachte sie im Palais de la Berbie unter, einem festungsartigen früheren Bischofspalast mit meterdicken Mauern am Fluss.
Das Ergebnis ist die größte Sammlung seiner Arbeiten überhaupt, mehr als tausend Stücke. Man kann ihm von frühen Pferdestudien bis zu den Plakaten und Gemälden des Montmartre folgen, die seinen Namen machten, den Tänzerinnen, dem Sänger Aristide Bruant mit seinem roten Schal und den Frauen der Pariser Cabarets und Bordelle, ohne Schmeichelei und ohne Urteil gezeichnet.
Der alte Palast bewahrt seine förmlichen Terrassengärten über dem Tarn, angelegt lange bevor die Gemälde eintrafen.
Sammlung
14 Werke
Im Salon in der Rue des MoulinsHenri de Toulouse-Lautrec, 1894
Selbstbildnis vor dem SpiegelHenri de Toulouse-Lautrec, 1882
Porträt von Toulouse-Lautrec in Villeneuve-sur-Yonne mit den NatansonsÉdouard Vuillard, 1898
Adèle de Toulouse-Lautrec im Salon von MalroméHenri de Toulouse-Lautrec, 1886
Der junge Routy in CéleyranHenri de Toulouse-Lautrec, 1882
Frau, die ihren Strumpf hochziehtHenri de Toulouse-Lautrec, 1894
Die ModistinHenri de Toulouse-Lautrec, 1900
Prüfung an der medizinischen Fakultät von ParisHenri de Toulouse-Lautrec, 1901
Der Schimmel „Gazelle“Henri de Toulouse-Lautrec, 1881
Ein angespanntes Coupé, von hinten gesehenHenri de Toulouse-Lautrec, 1879
Alphonse de Toulouse-Lautrec als FalknerHenri de Toulouse-Lautrec, 1882
Pferd hinter einer LattentürHenri de Toulouse-Lautrec, 1882
Die Gräfin Adèle de Toulouse-Lautrec beim Frühstück auf Schloss MalroméHenri de Toulouse-Lautrec, 1883
Die GesangsstundeHenri de Toulouse-Lautrec, 1882