Königsschloss Warschau

Königsschloss Warschau

Warschau, Polen · Website


Die Geschichte

Das Königsschloss am Warschauer Altstadtplatz wirkt jahrhundertealt, doch fast alles davon stammt aus den 1970er Jahren. Es war Sitz der Könige und des Parlaments Polens, und 1944, nach dem Warschauer Aufstand, bohrten deutsche Truppen Löcher hinein, füllten sie mit Sprengstoff und sprengten das Gebäude auf Hitlers Befehl in Schutt und Asche.

Jahrzehntelang blieb es eine Lücke in der Stadt. Der Wiederaufbau begann erst 1971, größtenteils aus Spenden von Polen im In- und Ausland finanziert, und wurde 1984 vollendet. Beim Wiederaufbau stützte man sich auf eine unerwartete Quelle, die detaillierten Warschauer Ansichten des 18. Jahrhunderts von Bernardo Bellotto, dem Hofmaler des Königs, die die Straßen und Fassaden der Stadt so genau festhielten, dass sie als Bauvorlagen dienten.

Im Inneren umgeben wiederhergestellte Thronsäle und bemalte Decken die Kunst, die vor der Zerstörung versteckt oder hinausgetragen worden war, darunter zwei Gemälde Rembrandts, ein Gelehrter an seinem Pult und ein Mädchen in einem Bilderrahmen, zurück in den wiederaufgebauten Räumen.

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