
Die Geschichte
Tritt man von einer belebten Madrider Straße in das Sorolla-Museum, ist man im Wohnhaus eines Malers, fast genau so erhalten, wie er es kannte. Joaquín Sorolla, der Valencianer, der zu Spaniens großem Maler des Sonnenlichts wurde, baute dieses Haus mit Atelier um 1910 und lebte hier, bis ein Schlaganfall ihn 1920 am Malen hinderte. Drei Jahre später starb er.
Sorolla gestaltete die Gärten selbst, im andalusischen Stil, mit gekachelten Brunnen und beschnittenen Hecken, die dasselbe gesprenkelte Licht werfen, das man durch all seine Strandszenen sieht. Drinnen hält das Hauptatelier noch immer seine Staffeleien, seine Pinsel und das niedrige Sofa, auf dem er ruhte, dazu Hunderte seiner Leinwände Rahmen an Rahmen.
Seine Witwe Clotilde García schenkte dem spanischen Staat den gesamten Besitz, Haus, Garten und rund 1.200 Gemälde, und 1932 eröffnete er als Museum. Achten Sie auf die raschen Ölskizzen seiner Frau und Kinder auf der Terrasse, an einem Nachmittag gemalt, die er nie verkaufen wollte.
Sammlung
13 Werke
Spaziergang am StrandJoaquín Sorolla, 1909
Clotilde auf dem Sofa sitzendJoaquín Sorolla, 1910
Joaquín Sorolla García in Weiß gekleidetJoaquín Sorolla, 1896
Der Wald. La GranjaJoaquín Sorolla, 1907
Clotilde García del CastilloJoaquín Sorolla, 1890
Clotilde im AbendkleidJoaquín Sorolla, 1910
Bäuerin aus AssisiJoaquín Sorolla, 1888
SelbstbildnisJoaquín Sorolla, 1904
MädchenhandelJoaquín Sorolla, 1894
HafenJoaquín Sorolla, 1881
MutterJoaquín Sorolla, 1900
Eine UntersuchungJoaquín Sorolla, 1897
Das SeilspringenJoaquín Sorolla, 1907