
Die Geschichte
Die alte Staatsgalerie wurde 1843 als königlich-württembergische Sammlung eröffnet. Was sie international berühmt machte, kam viel später, 1984, als der britische Architekt James Stirling nebenan die Neue Staatsgalerie hinzufügte und sie zu einem der Bauten wurde, die die postmoderne Architektur bestimmten, eine Trommel aus Sandsteinsälen, von einer öffentlichen Rampe umschlungen, mit grellrosa und blauen Stahlgeländern und ein paar theatralisch aus der Wand gefallenen Steinen.
Hinter dieser verspielten Hülle sitzt eine ernsthafte Sammlung, besonders stark in der Kunst des 20. Jahrhunderts, mit Picasso, Beckmann und Kandinsky. Sie bewahrt auch die Kostüme und Figuren aus Oskar Schlemmers Triadischem Ballett, dem geometrischen Bauhaus-Tanz, der in den 1920er-Jahren in Stuttgart entstand.
Sammlung
12 Werke
Bathseba im BadeHans Memling, 1485
Der tote ChristusAnnibale Carracci, 1582
Selbstbildnis mit rotem SchalMax Beckmann, 1917
Madame Victor ChocquetPierre-Auguste Renoir, 1875
Pappeln in der SonneClaude Monet, 1887
Paulus im GefängnisRembrandt, 1627
Die kleinen gelben PferdeFranz Marc, 1912
Böhmische LandschaftCaspar David Friedrich, 1808
Liegender weiblicher Akt auf einem KissenAmedeo Modigliani, 1917
Grauer Akt mit ArmbandHenri Matisse, 1913
La CoiffureHenri Matisse, 1907
Weidende Pferde IIFranz Marc, 1910