
Die Geschichte
Wuppertals Gemäldegalerie sitzt in einem Gebäude, das einst die Stadt regierte. Sie belegt das ehemalige Elberfelder Rathaus, einen klassizistischen Bau aus den 1840er-Jahren, der 1902 zum Museum umgewandelt wurde, und trägt den Namen der von der Heydts, einer örtlichen Bankiersdynastie, die das Kunstsammeln so ernst nahm wie das Finanzwesen.
Ihr Geschmack neigte zum Frankreich des 19. Jahrhunderts, und das zeigt sich. Die Räume bergen drei Landschaften von Monet, eine Kanalszene von Sisley, einen Hafen von Signac in Saint-Tropez sowie Werke von Pissarro, Degas und Renoir, dazu drei frühe Gemälde van Goghs aus der Zeit, bevor er zu seiner vollen Farbe fand. Ringsum weitet sich die Sammlung zu deutschen Romantikern, Expressionisten und Nachkriegskunst.
Elberfeld und das benachbarte Barmen wurden 1929 zur Stadt Wuppertal vereinigt, die heute vor allem für die Schwebebahn bekannt ist, die über ihren Fluss schwingt, und die Galerie erhielt 1961 offiziell den Namen der Bankiersfamilie.
Sammlung
7 Werke
FuchsFranz Marc, 1911
Stillleben mit Bierkrug und FrüchtenAttributed to Vincent van Gogh, 1881
Mädchen mit rotem RockAdolf Erbslöh, 1910
Simultane VisionenUmberto Boccioni, 1912
Mädchen mit FischglasAugust Macke, 1914
Kopf einer alten Bäuerin mit weißer HaubeVincent van Gogh, 1884
Frauen auf der StraßeErnst Ludwig Kirchner, 1914