Meister von Laufen (zugeschrieben)

Heiliges Römisches Reich · Spätgotik


Die Geschichte

Diese Tafeln werden einem Maler aus dem Salzburger Raum zugeschrieben, dessen Name verloren ist. Die Kunstgeschichte nennt ihn Meister von Laufen, nach einer Kreuzigung mit drei Figuren aus dem Pfarrhof von Laufen, einer kleinen Stadt an der Salzach. Er war von etwa 1435 bis nach 1464 tätig, und auf jener Kreuzigung zeigen die Trauernden ihren Schmerz offen, im schweren, derben Realismus der Malerei um die Jahrhundertmitte.

Das Belvedere besitzt ihm zugeschriebene Tafeln, datiert um 1445 bis 1450. Zwei sind auf Fichtenholz gemalt und gleich groß, eine Kreuzigung und eine Kreuztragung Christi, eine weitere zeigt die Apostel Petrus, Paulus, Jakobus den Jüngeren und Simon. Wahrscheinlich arbeitete er mit einem anderen anonymen Maler zusammen, dem Meister des Halleiner Altars.

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Werke

3 Werke