
Barend Cornelis Koekkoek
1803–1862 · Königreich der Niederlande · Romantik, Niederländische Romantik
Die Geschichte
Um die 1840er Jahre verkaufte ein niederlandischer Landschaftsmaler, der gleich jenseits der deutschen Grenze arbeitete, seine Walder und Flusstaler an den Konig von Preussen, den Konig der Niederlande und den russischen Zaren. Er hiess Barend Cornelis Koekkoek, und schon zu Lebzeiten nannten ihn die Kritiker den Fursten der Landschaftsmalerei.
Er stammte aus einer ganzen Malerdynastie, sein Vater malte Schiffe, doch er gab sich der Landschaft hin: hugeliges, bewaldetes Land, meist durchschnitten von einem Fluss, der sich zu einem hellen Horizont schlangelt, unter einem aufziehenden Gewitter oder einer tief stehenden Sonne. Er liess sich in der kleinen Stadt Kleve nieder, gerade eben auf deutscher Seite, und baute sich ein Haus, gross genug fur eine Zeichenakademie, und bildete Schuler aus, die seine Manier uber die Region trugen.
Seine Gedanken hielt Koekkoek 1841 in einem Ratgeber fur Landschaftsmaler fest und starb 1862 in Kleve. Das Haus, das er dort errichtet hatte, mit seinen bemalten Decken und dem von oben belichteten Atelier, ist heute ein ganz seinem Werk gewidmetes Museum.

