
Waldansicht
Details
Die Geschichte
Eine mächtige alte Eiche beherrscht diesen Wald. In ihrem Schatten ruhen Hirten mit Schafen und Kühen, links fließt ein Bach vorbei. Barend Cornelis Koekkoek hat solche Bäume immer wieder gemalt, und das Rijksmuseum nennt sie seine Wodanseichen, nach dem alten germanischen Gott. Die deutschen Romantiker, Dichter wie Maler, hatten die Eiche längst zum Baum des heimischen Waldes gemacht, und Koekkoek gab ihr hier eine große Leinwand von 160 Zentimetern Breite, signiert und datiert 1848.
Nach Amsterdam kam das Bild 1891 als Geschenk von Baron du Bois de Ferrières, einem in den Niederlanden geborenen Sammler, der sich in England niedergelassen hatte, Bürgermeister und Parlamentsabgeordneter von Cheltenham war und später mit Geld und Gemälden die Gründung der dortigen Kunstgalerie ermöglichte.
